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Schwimmende Galerie in Kiel

Am 2. Juli geht die norwegische Segelboot-Galerie Tomba in Kiel vor Anker.

Am 19. Juni hat Galerie S/Y Tomba  die Segel gesetzt, um eine Erdumsegelung entlang der europäischen Küste, Nord-Afrika, der Karibik und des südlichen Teils der Vereinigten Staaten anzutreten. In der ersten Woche im Juli läuft die Schwimmende Galerie in den Kieler Hafen ein.

Für ein Jahr wird die Besatzung – die Familie Taule/Pedersen aus Nord-Norwegen, die bis vor zwei Jahren keine Segelerfahrung hatte – Häfen überall in der Welt besuchen und dort die Türen ihres mobilen Heims, das gleichzeitig auch eine Galerie ist, für die Allgemeinheit öffnen. Ab 2. Juli hat die Kieler Bevölkerung die Möglichkeit, diese außergewöhnliche Kombination von Galerie und Heimstatt zu besuchen bzw. besichtigen.

Die Galerie S/Y Tomba besteht aus der Kabine des Segelboots, die von der samisch-norwegischen Künstlerin Hanne Grete Einarsen eingrerichtet wurde. Einarsen hat Türen als Leinwand benutzt und Schränke mit Holzschnitzereien verziert. So ist die Kajüte ein Kunstwerk geworden. Thematisch handelt die Ausstellung von Haus, Heimat und Zugehörigkeit, und in der Kunst finden sich viele Symbole aus der nordnorwegischen Natur.

Die Familie Taule/Pedersen besteht aus dem Vater und Kapitän Bjarne Pedersen, der wie die Künstlerin Einarsen samischer Herkunft ist, der Mutter Tina Taule, und ihren drei Kindern: Marius, Oda und Anja, die mit 7 Jahre die Jüngste ist.

 

 


Quelle: Trude Hansen   |   Bookmark and Share